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Küche5 Min. Lesezeit

Besseren Kaffee ohne Abfall aufbrühen

Kaffeekapseln sind die still verheerendste Kategorie in der Küche. Drei Zubereitungsarten machen besseren Kaffee ganz ohne davon.

Stainless moka pot, ceramic mug and loose coffee beans on a linen cloth in morning light.

Kaffeekapseln haben ein außergewöhnliches Verhältnis von Verpackung zu Produkt: auf unserer Waage etwa 3 g Aluminium oder Mischplastik pro 7 g Kaffee. Verpackung macht im Vergleich zu Anbau und Zubereitung nur einen kleinen Teil des Gesamtfußabdrucks von Kaffee aus, aber die Kapsel ist der Teil, der nach neunzig Sekunden unversehrt weggeworfen wird. Die gute Nachricht: Kaffee, der besser schmeckt als aus der Kapsel, ist zu Hause wirklich einfach zu machen.

Drei Zubereitungen, kein Abfall

  • Espressokocher — auf dem Herd, Edelstahl oder Aluminium, hält Jahrzehnte. Kräftiger, espressoähnlicher Kaffee in vier Minuten.
  • French Press — Keramik oder Glas mit Edelstahlsieb. Große, vollmundige Tassen, kein Filterabfall.
  • Handfilter mit wiederverwendbarem Stahl- oder Stofffilter. Sauberer Kaffee, kein Papier, kein Plastik.

Bohnen kaufen, zu Hause mahlen

Bereits gemahlener Kaffee ist schon abgestanden, wenn man die Tüte öffnet. Eine Handmühle kostet weniger als ein einziger Monat Kapseln und mahlt in etwa einer Minute genug für zwei Tassen. Bohnen bei einer lokalen Rösterei in einer Papiertüte kaufen — die meisten füllen auch einen mitgebrachten Behälter.

Was ist mit dem Kaffeesatz?

Kompostieren. Ohne Komposter eignet sich gebrauchter Kaffeesatz hervorragend für den Boden von Blumentöpfen, im Gartenbeet oder — dünn verstreut — bei säureliebenden Pflanzen wie Heidelbeeren und Rhododendren.

Quellen

  1. The role of flexible packaging in the life cycle of coffee and butterBüsser, S. & Jungbluth, N. · 2009 · The International Journal of Life Cycle Assessment
  2. Global Plastics Outlook: Economic Drivers, Environmental Impacts and Policy OptionsOECD · 2022 · OECD Publishing
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